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P R E S S E Kunstsalon in Naumburg zu Ortlepp, Schumann und Steinert Bericht von Hans Dieter Speck
Die Mitteldeutsche Zeitung vom 22.09.2010
Bericht der Mitteldeutschen Zeitung vom 23.08.2010
Quelle: Internet: mz-web.de
Ernst Ortlepp ist nicht nur ein NameBibliothek in Zeitz verfügt über viel Material von und über den Dichter von Angelika Andräs, 03.02.10, Zeitz/MZ.
Die Museumsbibliothek in Schloss Moritzburg trägt nicht nur den Namen "Ernst Ortlepp", hier finden sich auch viele Handschriften, seltene Drucke und Bücher von und über den Dichter Ernst Ortlepp. Immer wieder kommen Bücher dazu. Gekauft werden konnten diese Werke in der Regel nur durch die Unterstützung privater Spender.
Quelle: Internet: mz-web.de
Rarität von Ernst Ortlepp in Wien entdecktOrtlepp-Gesellschaft übergibt Bücher an die Museumsbibliothek in Zeitz von Angelika Andräs, 18.09.07, 16:48h, aktualisiert 18.09.07, 21:24h Zeitz/MZ. "Das ist eine echte Rarität", sagt Roland Rittig, Vorsitzender der Ernst-Ortlepp-Gesellschaft, und zeigt ein eher unscheinbares, kleines Büchlein. 1831 in der Altenburger Hofdruckerei gedruckt, enthält es "Die Polenlieder", ein Hauptwerk Ortlepps. "Das Buch fiel, wie die anderen Bücher Ortlepps aus dieser Zeit auch", so Rittig, "der Metternich'schen Zensur zum Opfer, deshalb ist es außerordentlich selten zu finden." Jetzt allerdings gehört es zum Bestand der Ernst-Ortlepp-Bibliothek Zeitz, an die es als Spende der "Ortleppianer" ging. Und er erzählt, dass es eigentlich ein Zufall, ein Glücksfall gewesen sei, der es ermöglichte, das Buch zu erwerben und der Ernst-Ortlepp-Museumsbibliothek zu übergeben. "Der Ernst-Ortlepp-Gesellschaft gelang es, das außerordentlich wertvolle, lange gesuchte Buch mit privaten Mitteln von einem Wiener Antiquar zu erwerben." Ortlepp gehörte zu jenen europäischen Dichtern, die den polnischen Freiheitskampf von 1830 / 31 unterstützten. Als man in der großen Frankfurter Ausstellung zum 150. Jahrestag der Revolution von 1848 auch Ortlepps gedacht, waren die "Polenlieder" der Grund dafür. Doch nicht nur die "Polenlieder" übergab Rittig an die Bibliothek des Zeitzer Schlossmuseums Moritzburg, sondern auch eine komplette Ausgabe der Shakespeare-Übersetzung von Ortlepp und sein "Großes Instrumental- und Vokal-Concert". Ein wichtiges Buch, umso mehr, als Ortlepps Wirken als Musikschriftsteller noch kaum bekannt und erforscht ist, wie Rittig bekräftigt. Ortlepps "Sommernachtstraum" zum Beispiel wird auch beim Ortlepp-Tag in einem Vortrag von Dr. Peter Schütze aus Detmold Beachtung finden. Ernst-Ortlepp-Tag am Sonnabend, 29. September, 13 Uhr im Torhaus von Schloss Moritzburg (Kolloquium und Dichterlesung). |